Plan-Do-CHECK-Act!

Hey happy soul! ❤

So langsam, aber sicher kommt die frische Frühlingsbrise hereingeschlichen… wurde aber auch allerhöchste Zeit, oder?! 😀 

Um den kalten Temperaturen den Kampf anzusagen, war mein Plan für diese Woche einen Frühjahrsputz durchzuführen. Und zwar: in meinem Kleiderschrank! Die Zeit ist gekommen! Die dicken Wollpullover und die Boots können weit nach hinten in den Schrank geschoben werden, um endlich den luftigen, lockeren Blusen und Kleidern den Vortritt zu lassen. WUHUU!

Ich hatte schon seit einiger Zeit vor Klarschiff in meinem Schrank zu machen, aber mir fehlt einfach ein strukturierter Ablauf dabei. Ansonsten sitze ich mit matter Miene auf meinem Klamottenberg und schenke meinem Schrank nur ein Fragezeichen. Wo soll ich anfangen? Wie sieht mein Plan aus?

Plan, Do, CHECK, Act (Planen, Ausführen, Überprüfen- Anpassen) ist eine Methode, die angewendet wird, um Aufgaben einen verbesserten Ablauf & eine bessere Entwicklung zu geben. In jedem gut geführten Unternehmen finden Qualitätsverbesserungen statt. Man ist regelmäßig auf der Suche nach Faktoren, die man verändern kann, um mehr Effizienz und Effektivität z.B.  in der Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen zu schaffen. Ich dachte mir: „Wie praktisch, dass man es auf die alltäglichen Aufgaben genauso anwenden kann!“ 🙂 Nehmen wir an, du bist dein eigenes Unternehmen. Du allein kannst alles steuern, deine Entscheidungen treffen und eigene Pläne schmieden!

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Mit dieser Methode liegt der Augenschein vollkommen auf der Art und dem Umfang der Aufgabe, sodass nichts und niemand dich durcheinander bringen kann. Als Beispiel dieser PDCA-Methode soll hier mein Kleiderschrank-Problem dienen 😀

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Plan

Zu allererst kommen natürlich die Fragen: Was willst du überhaupt erreichen? Was ist dein Ziel? In der Plan-Phase wird herausgestellt, was du planen möchtest. Was ist der Sinn deines Vorhabens und was soll bei deiner Aktion schlussendlich rauskommen? Schreib es dir auf! Sobald du es dir aufgeschrieben hast, hast du es schwarz auf weiß.

Mein Plan ist es Platz zu schaffen, indem ich unnötige, alte, weniger als 1000 Jahre getragene Klamotten aus meinen Schrank verbanne! Ich möchte mich von den Sachen trennen, die mir nichts mehr bedeuten, nicht mehr nützen und mit denen ich nichts mehr anfangen kann. Es soll endlich Ordnung heerschen in meinem Schrank & mein Kleidungsstil soll dem Wetter angepasst werden. Immerhin würde ich in meinem halben Ski-Outfit mit Handschuhen, Schal, Mütze und Daunenjacke bei den herrlichen Plus-Temperaturen eingehen. 😀

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 Do

Gesagt ⇾ Getan!

Ich habe mir beim Ausmisten ein System aufgebaut, nachdem erstmal 50-KILO-Klamotten auf dem Allrounder-Sessel gelandet sind. Wer kennt diese Sessel nicht? 😀 Es ist wichtig dir deinen Ablauf zu strukturieren, dir genau zu überlegen: Wo fange ich an? Was habe ich als Grundstein gegeben?

  1. Schritt: Alle T-Shirts, Blusen, Pullover vom Kleiderhaufen raussuchen und nacheinander sortieren. Der erste Berg steht für die Teile, die du regelmäßig trägst und auf jeden Fall tragen wirst. ABER VORSICHT! Sei ehrlich mit dir: „Brauchst du es zum überleben?“ 😀

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Falls du überzeugt mit dem Kopf nickst und dir die Tränen aus den Augen nicht mehr rauskommen, leg‘ es auf den Berg: MEINS! *__* Diese Teile bleiben bei dir.

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Einen anderen Berg gibt es für: ➼ SALE

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Dieser Berg wird auf unterschiedliche Weise verschwinden. Alle Teile, die dir nichts mehr bedeuten oder die du schon seit einiger Zeit nicht mehr angezogen hast, landen hier. Aber mehr dazu in der ACT-Phase. 🙂

Der letzte Berg gilt für: ???

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Du fragst dich sicher wofür die Fragezeichen stehen? Hier landen die Sachen, bei denen du dir unsicher bist, ob du es behalten, verkaufen oder verschenken willst. Dieser Berg wird am Besten noch einmal anprobiert, um eine endgültige Entscheidung zu treffen! 😉

CHECK

Nun kommt der CHECK-Moment.

Am besten helfen mir da immer Listen. Ich bin ein Listen-liebhaber und hake alles Erledigte ab, sodass ich einen Überblick habe.Checken wir mal zusammen die Lage:

Check 1: Die Teile, die du behalten willst, werden gefalten zurück in den Schrank deponiert. ja, auch ich würde diesen Schritt gerne überspringen und einfach alles hineinwerfen. Aber nein, nein, Ordnung ist das halbe Leben! 😀

Check 2: Der ???-Berg wird noch einmal überprüft und eventuell zur Absicherung noch einmal anprobiert. Aber nimm dir vor nur maximal 2-3 Teile wieder in den Schrank zurückschicken. Immerhin soll der Klamottenberg ja schrumpfen. 😉

Check 3: Nun zum besten Teil der Aktion! Jetzt muss sich nur noch um die Teile gekümmert werden, die verkauft, verschenkt oder gespendet werden sollen. 🙂

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Act

Also: „Wohin mit all den übrig gebliebenen Pullovern, Hosen und Schuhen?“ Einen Teil davon werde ich verkaufen, der Rest wird auf jeden Fall gespendet! Es kann nichts Schöneres geben als die Dinge, die einem nicht wichtig sind, an Andere zu vergeben. Die andere Person kann immer einen anderen Nutzen draus ziehen, sich das Teil sogar gewünscht haben oder aber sich einfach über die Geste freuen. Andere Menschen somit glücklich zu machen, ist doch wohl ein megamäßiges Resultat! 🙂

Wenn alles vollbracht ist, dein Kleiderschrank voller Pracht mit geordneten System glänzt, hast du eine klare Übersicht über deine Stylingmöglichkeiten! Ab jetzt können die Stylingideen für den Frühling nur so fließen! Viel Spaß dabei ❤

 

❥ Much love.

xLx


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